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Альзенц (река)

Альзенц (немAlsenz), р. в Германии, протекает по земле Рейнланд-Пфальц, речной индекс 2548. Площадь бассейна реки составляет 327,668 км². Общая длина реки 49,9 км. Высота истока 292 м. Высота устья 110 м.

Речная система реки — Нае→Рейн.


Die Alsenz ist ein 49,9 km langer, orografisch rechter Nebenfluss der Nahe in Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Die Alsenz entspringt am Nordrand des zum Naturpark Pfälzerwald gehörenden Diemersteiner Waldes. Die Quelle liegt auf einer Höhe von292 m ü. NN im Alsenborner Becken innerhalb des Ortsteils Alsenborn, Landkreis Kaiserslautern. Von dort aus fließt die Alsenz überwiegend in nördliche Richtung durch das Nordpfälzer Bergland.

An ihrem Lauf liegen die Ortschaften Münchweiler, Winnweiler (hier mündet der Lohnsbach), Schweisweiler, Imsweiler (hier mündet derMoschelbach), Rockenhausen, Dielkirchen, Bayerfeld-Steckweiler, Mannweiler-Cölln, Oberndorf, nach Alsenz. Unterhalb von Alsenz mündet die Moschel. Über Hochstätten und Altenbamberg fließt die Alsenz weiter nach Ebernburg, wo sie auf 110 m ü. NN von rechts in die Nahemündet.

Die Alsenz überwindet auf ihrem 49,9 km langen Weg einen Höhenunterschied von 182 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 3,6 ‰ entspricht. Sie entwässert ein 327,668 km² großes Einzugsgebiet über Nahe und Rhein zur Nordsee. 

Mit einem Einzugsgebiet von 65,997 km² ist die 20,4 km lange Moschel der wasserreichste Nebenfluss der Alsenz. Sie hat damit einen Anteil von 20 % am Einzugsgebiet der Alsenz. Weitere nennenswerte Nebenflüsse sind Moschelbach und Lohnsbach, deren Einzugsgebiete bezogen auf die Flusslänge von rund 8,5 km mit 37,329 km² bzw. 35,324 km² eine beachtliche Größe aufweisen.

Im folgenden werden die Nebenflüsse der Alsenz in der Reihenfolge von der Quelle zur Mündung genannt, die von der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz geführt werden. Angegeben ist jeweils die orografische Lage der Mündung, die Länge, die Größe des Einzugsgebiets, die Höhenlage der Mündung und die Gewässerkennzahl.

Name

Lage

Länge
[km]

Einzugsgebiet
[km²]

Mündungshöhe
[m. ü. NN]

DGKZ

Feldgraben

rechts

1,1

2,998

286

2548112

Hasselbrunnengraben

links

3,3

5,095

272

254812

Schwarzbach

links

3,5

9,073

270

254814

Klosterbach

links

0,6

0,487

263

2548152

Hemsbach

rechts

4,5

11,654

259

254816

Stinkentalbach

links

1,1

1,674

257

2548172

Neumühlenbach

links

1,2

1,322

250

2548174

Münchweiler Bach

links

1,2

0,993

246

2548176

Gonbach

rechts

3,4

10,268

242

254818

Lohnsbach

links

8,7

35,324

242

25482

Steinbach

links

1,8

1,602

229

254832

Imsbach

rechts

5,6

14,469

227

25484

Zillbach

links

1,7

1,687

224

254852

Hallergraben

links

1,7

1,320

220

254854

Moschelbach

links

8,6

37,329

208

25486

Dörnbach

links

5,3

8,283

207

2548712

Degenbach

rechts

2,4

3,348

202

254872

Schelmesbach

links

2,1

2,336

194

2548732

Langwaldbach

rechts

3,1

5,253

193

254874

Dörnbach

rechts

1,5

1,097

193

25487512

Katzenbach

links

2,7

4,368

189

2548752

Erbsengraben

rechts

2,5

2,780

189

2548754

Steinmannsgraben

links

1,4

1,072

186

2548756

Binsengraben

rechts

2,0

4,109

181

254876

Giebelsbach

rechts

1,4

1,726

177

2548772

Kallenbach

links

1,5

1,623

170

2548774

Weidelbach

links

1,4

0,958

166

2548776

Morsbach

rechts

3,7

6,467

158

254878

Talergraben

rechts

2,1

3,936

151

2548792

Moschel

links

20,4

65,997

145

25488

Ohlbach

rechts

3,4

5,316

148

254892

Leischbach

rechts

3,3

4,549

133

254894

Eilbach

rechts

3,0

4,430

126

254896

Die Alsenz ist ein feinmaterialreicher, karbonatischer Mittelgebirgsbach. Ihre Gewässerstruktur ist oberhalb der Ortsgemeinde Alsenz bis auf wenige Abschnitte stark bis vollständig verändert. Im Unterlauf ist die Struktur etwas besser und wird bis auf die Ortslagen meist nur mit mäßig bis deutlich verändert angegeben. Die Gewässergüte wird durchgehend als mäßig belastet (Güteklasse II) eingestuft (Stand 2005).

Eine lange Tradition besitzt der Weinbau an der Alsenz, auch heute noch vor allem in Obermoschel, Mannweiler-Cölln, Altenbamberg, Steckweiler, Hochstätten und Steingruben. Die Deutsche Weinkönigin 1966/67 sowie die Naheweinköniginnen von 1984/85 und 1996/97 stammen aus Hochstätten. Die Reben stehen überwiegend in Steillagen mit bis zu 60° Hangneigung. Obwohl die Orte in der Pfalz liegen, sind sie dem Anbaugebiet Nahe zugeordnet.

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