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Альпийский рог

Альпийский рог (немAlphorn), деревянный духовой музыкальный инструмент басово-тенорового регистра.

Инструмент, достигающий в длину 5 метров, способен издавать только звуки натурального звукоряда. Изготавливается из пихты. Дерево должно быть совершенно прямым, без сучьев, диаметром семь сантиметров с одного и три — с другого конца. По мере высыхания ствол начинают сверлить с комля, постепенно уменьшая диаметр отверстия. Раструб вырезается отдельно и приклеивается к верхней части. В прежние временамундштук вместе с трубой составлял единое целое. На современных инструментах используются вставные мундштуки.

Звуковая гамма у рога примерно такая же, как у натуральной трубы. Звуки ясные и чистые, за исключением фа, которое звучит почти как фа-диез. Нота эта постоянно слышится в песнях йодлеров центральной Швейцарии. По мнению специалистов, именно от рога ведут своё начало знаменитое йодль-пение фальцетом и другие песни альпийских пастухов.

Как считают некоторые, А.р. отнюдь не «элемент шоу», а полноценный духовой инструмент, играющий как сольно, так и в симфоническом и духовом оркестрах. 

История инструмента теряется в глубине веков. В давние времена его сильным звуком предупреждали жителей долин об опасности, о приближении врага; подтверждение тому — красивая и печальная легенда о пастухе с альпийского луга Флимзерштайн в кантоне Гризон, в Восточной Швейцарии. Горы в этом районе отличаются особой крутизной. На отвесных скалах там и тут видны красноватые следы выхода окисей железа. Пастух стоял на высоком уступе скалы, близ местной крепости Бельмонт, и вдруг заметил большой отряд вооруженных воинов: явился давний враг жителей долины — соседний властелин, граф де Монфон. Пастух трубил в альпийский рог до тех пор, пока ворота крепости не захлопнулись. Но он трубил с такой силой, что лопнули легкие, и пастух замертво рухнул на скалу…

Протяжные мелодии А.р. милы и дороги жителям швейцарских гор. Под них играли свадьбы и веселились в праздники, сражались с врагами, хоронили близких.


Das Alphorn ist ein Blechblasinstrument auf dem Prinzip der Polsterpfeife und gilt als ein Nationalsymbol der Schweiz und Österreichs. Seine Zugehörigkeit zur Familie der Blechblasinstrumente ergibt sich ungeachtet seiner Bauart (vornehmlich aus Holz - seltener Kunststoff) aus seiner Blastechnik.

Das Alphorn gehört aufgrund seiner Anblastechnik instrumentenkundlich zu den Aerophonen (wie alle Blechblasinstrumente) und wird traditionell überwiegend aus Holz gefertigt. Es besitzt weder Klappen, Züge noch Ventile und ist daher bezüglich der zu spielenden Töne auf die Naturtonreihe beschränkt. Ein Alphorn kann man, je nach Landschaft, 5 bis 10 km weit hören. Lange Holztrompeten gibt es in vielen Kulturen und Ländern, z. B. in Tibet, den Pyrenäen und den Karpaten (Trembita genannt), oder bei den Kirgisen. In der Schweiz erfreut sich das Alphorn jedoch allgemeiner Beliebtheit. Der nach dem selben Prinzip funktionierende Büchel und die Tiba sind weniger verbreitet.

Die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Alphorns in der Schweiz datiert auf 1527. Von damals stammt ein Eintrag in einem Rechnungsbuch des Klosters von St. Urban über „zwei Batzen an einen Walliser mit Alphorn".

Im 18. Jahrhundert geriet das Alphorn fast in Vergessenheit, da die verarmten musizierenden Hirten in den Städten es im 17. Jahrhundert in Verruf brachten und es als Bettelhorn verspottet wurde. Doch die Romantik und die Touristen in den Schweizer Alpen (zuerst waren es vor allem die Engländer) brachten im 19. Jahrhundert die Folklore und auch das Alphorn zum Blühen. Heute gilt in der Schweiz das Alphorn und das Schweizer Taschenmesser neben Käse, Schokolade und Edelweiss als das Nationalsymbol. Die ersten Hirtenfeste (Unspunnenfeste) mit Alphorn-Musik fanden 1805 und 1808 statt. Derzeit zählt der Schweizer Jodlerverband allein an die 1800 organisierte Alphornbläser in der Schweiz und in der ganzen Welt zu seinen Mitgliedern – Tendenz steigend.

Es gibt wenige klassische Kompositionen für Alphorn, die bekanntesten davon sind die Sinfonia pastorella für Alphorn und Streicher in G-Dur von Leopold Mozart sowie die Parthia auf Bauerninstrumenten von Jiří Družecký (Georg Druschetzky). Neuere Werke sind das Concertino Rustico des ungarischen Komponisten Ferenc Farkas sowie das Konzert für Alphorn und Orchester und Dialog mit der Natur für Alphorn, Piccolo und Orchester des Schweizer Dirigenten und Komponisten Jean Daetwyler. 1996 entstand das Concertino für Alphorn in F und Streicher von Franz Kanefzky. Im Jahre 2004 entstand im Auftrag des Menuhin Festivals in Gstaad das Concerto for Alphorn and Orchestra des Schweizer Komponisten Daniel Schnyder , das von Arkady Shilkloperuraufgeführt wurde. Es verwendet ein konventionelles, klassisches Sinfonieorchester, zieht jedoch einen dreifach zu besetzenden Schlagzeugpart und Synthesizer hinzu; stilistisch kann man es als "Crossover" zwischen Jazz und Klassik bezeichnen.

Vereinzelt wird das Alphorn auch rein im Jazz verwendet. Die Gruppe „Kerberbrothers Alpenfusion" setzt das Instrument in den Stücken Alphornblues undGeierwalli, beide 1998 auf CD veröffentlicht, ein. Auch der Jazztrompeter und Komponist Matthias Schriefl benutzt teilweise mehrere Alphörner in verschiedenen Tonarten bei seiner Band 6, Alps and Jazz.

Die Behauptung, dass Hirten früher ihre Hörner vorwiegend als Signalhörner benutzten, ist falsch. Die Ortung des Horns wäre in einem mit Bergen umgebenen Gebiet beinahe unmöglich, da der Schall von den Wänden reflektiert werden würde. Der Schall wäre somit mehrfach und von verschiedenen Seiten hörbar (Echo).

Die Technik der Rohrherstellung aus Holz ist uralt, bis in die jüngste Zeit wurden sogar die Wasserleitungen so oder ähnlich hergestellt.

Heute gibt es einige spezialisierte Instrumentenbauer, die aus geeigneten Holzstämmen ein Alphorn herstellen. Seine unten abgebogene Form stammt von der am Hang und somit krumm gewachsenen Fichte, die geschält und der Länge nach halbiert wird. Das anschliessende Aushöhlen der beiden Hälften auf eine Wanddicke von einem halben Zentimeter ist eine über siebzig Stunden dauernde Handarbeit. Eine anschliessende Umwicklung aus Peddigrohr (früher Rindenblätter, Holzstreifen oder Wurzeln) dient als Wetterschutz und ein hölzernes Kesselmundstück als Erleichterung beim Blasen. Der Preis für ein solches Instrument liegt bei etwa 1000 bis 2500 Euro (Stand: 2003).

Das längste Alphorn der Welt hat eine Länge von 47 Metern.  Diesen Weltrekord hält der Alphornbauer Josef Stocker aus Kriens zusammen mit dem US-Amerikaner Peter Wutherich, wobei zum endgültigen Entscheid auch um den Durchmesser des Bechers (engl.: bell) gerungen wurde.  Nach Angaben von Josef Stocker ist dieses Alphorn nicht bespielbar. Wenn jedoch beim Zusammenbau nicht alle Teile verwendet werden, dann entsteht mit einer Länge von 14 Metern das längste bespielbare Alphorn. Dieses hat 64 Töne gegenüber den 16 Tönen eines „normalen" Alphorns.  

Heute werden vereinzelt Alphörner aus Glasfasern, Carbonfasern oder Acrylglas gefertigt, sie sind nicht mehr als ein knappes Kilogramm schwer und kosten ca. 2.500 Euro. Klanglich ist solch ein modernes Alphorn den Holzhörnern deutlich unterlegen. Versuchsweise wurden auch Instrumente mit Klappen oder einer Ventilmaschine (Wirkung der Ventile wie bei einer Trompete) gebaut, um den Tonumfang auf eine diatonische Tonleiter (Klappen) oder eine chromatische Tonleiter (Ventilmaschine) zu erweitern. 

In Orgeln findet man gelegentlich das Register Alphorn. Der spezielle Klang des Alphorns wird bei diesen Orgeln durch eine Orgelpfeife (meist aus Holz) imitiert, zu finden ist zum Beispiel in derSchwalbennestorgel von 1977 im Ulmer Münster als 16′-Register im Hauptwerk. 

Der derzeit einzige Film über das Alphorn in Spielfilmlänge stammt von Stefan Schwietert und heisst Musik der Alpen – Das Alphorn. Er hat eine Spielzeit von 76 Minuten und ist auch als DVDerhältlich. Er behandelt die Ursprünge des Instruments und leitet über zu moderner Auffassung über das Alphornmusizieren – sozusagen vom Jodlerverband bis zum Jazz.

Musik:

  • Schweizer Protagonisten im Bereich der Alpinen Weltmusik: Hans Kennel, Eliana Burki, MYTHA mit Betty Legler und Hans Kennel, Balthasar Streiff als Soloperformer, mit hornroh, modern alphornquartet und Stimmhorn

  • Hartmut Schmidt schrieb zwei Konzerte für Alphorn und Orchester

  • Armin Rosin brachte klassische Musik in Zusammenhang mit dem Alphorn: Alphorn Goes Classic (CD-Einspielung 2001)

  • Auch in der moderneren Popmusik fand das Alphorn schon Verwendung. Der Schweizer Musiker Pepe Lienhard und seine Band verwendeten das Instrument 1977 in ihrem Song "Swiss Lady", mit dem sie am Eurovision Song Contest teilnahmen und damit den 6. Platz erreichten. In der Schweiz war der Titel ein Nummer-Eins-Hit und hielt sich 18 Wochen lang in den nationalen Charts.

  • Bekannte Alphornspielerinnen sind unter anderen Lisa Stoll und Eliana Burki.

Literatur:

  • Brigitte Bachmann-Geiser: Das Alphorn – Vom Lock- zum Rockinstrument, 1999, ISBN 3-258-05640-4

  • Werner Bauregger, Josef Focht, Werner Sepp: Das Alphorn in Oberbayern, München 1998, ISBN 3-931754-11-1

  • Franz Schüssele: Alphorn und Hirtenhorn in Europa, Buch und Begleit-CD mit 63 Tonbeispielen, Gälfiäßler Verlag, Friesenheim, ISBN 3-927781-22-3

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