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Альтенау

Альтенау (нем. Altenau), город в Германии, курорт, расположен в земле Нижняя Саксония.

Входит в состав района Гослар. Подчиняется управлению Оберхарц. Население составляет 1789 человек (на 31 декабря 2010 года). Занимает площадь 4,58 км². Официальный код — 03 1 53 001.

Город подразделяется на 2 городских района.


Altenau ist eine ehemals freie Bergstadt im Landkreis Goslar in Niedersachsen und heute ein heilklimatischer Kurort im Oberharz. Altenau erhielt im Jahre 1617 Stadtrechte. Die Stadt ist Mitglied der Samtgemeinde Oberharz.

Der Ort liegt zentral im Oberharz. Clausthal-Zellerfeld im Westen ist etwa 10 km, Goslar im Norden etwa 15 km und Osterode am Harz im Südwesten etwa 25 km entfernt. Östlich der Bergstadt befindet sich in 12 km Entfernung der Gipfel des Brockens, den man von vielen Stellen Altenaus aus sehen kann. Altenau wird von Süd nach Nord von der Oker durchflossen. Weitere Bäche münden im Stadtgebiet in die Oker und verleihen Altenau ein Stadtbild mit zahlreichen Tälern und Hügelkuppen. Die Umgebung ist stark bewaldet.

Aufgrund seiner Höhenlage ist Altenau für niedersächsische Verhältnisse ein eher kühler Ort. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei +6,2 °C. Die Sonnenscheindauer liegt im Jahresmittel bei 3,7 Stunden. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 1252 mm, wovon ein für niedersächsische Verhältnisse nicht unerheblicher Teil als Schnee fällt.

Zu Altenau gehört der etwa 10 km entfernte Ortsteil Torfhaus. Dieser liegt am höchsten Punkt der B 4 auf etwa 800 m Höhe und besteht vorwiegend aus Fremdenverkehrsbetrieben. Torfhaus liegt im Nationalpark Harz.  

  • 1227 Erste Erwähnung im Zusammenhang mit Bergbau

  • 1580 Erste Erwähnung als Bergflecken, 20 Häuser

  • 1617 Erhebung Altenaus zur Stadt

  • 1636 Altenau fiel an Herzog August zu Braunschweig-Lüneburg-Celle

  • 1636 Altenau wurde freie Bergstadt

  • 1665 Altenau kam nach Erbstreitigkeiten letztlich zu Hannover

  • 1871 Einstellung des Eisenhütten-Betriebes

  • 1911 Schließung der Silberhütte

  • 1914 Anbindung Altenaus an die Innerstetalbahn

  • 1972 Bau des Ferienparks „Glockenberg"

  • 1977 Stilllegung der Innerstetalbahn

Im Mittelalter entstanden, gewann der Ort zu Zeiten des Bergbaus (insbesondere des Silberbergbaus) an Bedeutung. Den Namen verdankt der Ort dem Bach „Alte Aue" oder „Altenah", der das am Lilierkopf anstehende Wasser aufnimmt und sich durch das Tischlertal fortsetzt. Etwas unterhalb des Parkplatzes im Tischlertal an der Landesstraße L504 nimmt die Altenau das Wasser des Schneidwasser auf und durchfließt das Schultal, bis sie sich am Marktplatz mit der Oker vereinigt. 1606–1618 wurde die Silberhütte unterhalb Altenau erbaut. Der Bergbau blühte auf, und bald betrieb Altenau 20 Hauptwerke[2]. Man findet in Altenau viele Zeugen des einstigen Bergbaus in alten Gruben und Schächten, Denkmälern, der erzgebirgischen Herkunft der Harzer und ihres erzgebirgischen Dialektes.

Heute ist Altenau durch den Tourismus bekannt, bedingt durch seine idyllische Lage inmitten des Harzes und seine Angebote an Freizeitmöglichkeiten, wie zahlreiche Wanderwege und Loipen, viele Seen, die im Sommer zum Schwimmen einladen. Der Fremdenverkehr begann mit der Fortführung der Eisenbahn Goslar-Clausthal/Zellerfeld nach Altenau im Jahre 1913. Ab 1914 bis 1970 stiegen die Zahlen der Kurgäste und der Übernachtungen beständig an; davon 30 % auf Kurhäuser und 70 % auf Privatvermieter. Seit Anfang der 1990er Jahre leidet die Region Westharz unter dem Rückgang der Touristenzahlen, der vielfältige Ursachen hat. Sehr hohe Kosten entstanden der Samtgemeinde Oberharz jedes Jahr durch den Betrieb des Gebäudekomplexes Aqua-Polaris, bestehend aus Wellenschwimmbad und Eissporthalle, der in den 1970er Jahren erbaut und an die hohen Touristenzahlen der 1970er und 1980er Jahre angepasst wurde. Er wich im März 2007 dem Neubau der Thermen- und Saunalandschaft Kristall Heißer Brocken.

Die evangelische Mehrheit der Bevölkerung ist in der Gemeinde St. Nikolai organisiert, deren Mittelpunkt die St. Nikolaikirche im Zentrum ist. Auf dem Glockenberg befindet sich die katholische Kirche St. Oliver aus dem Jahr 1979. 

Jahr

Einwohner

1821

1244

1848

1963

1871

2179

1885

2145

1905

2091

1925

1914

Jahr

Einwohner

1933

1947

1939

2505

1946

2744

1950

2717

1956

2442

1961

2304


Jahr

Einwohner

1968

2209

1970

2250

1975

2500

1980

2522

1985

2541

1990

2405


Jahr

Einwohner

1995

2287

2000

2146

2005

1980

2010

1789



(Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)

Der Stadtrat setzt sich nach der Kommunalwahl vom 10. September 2006 zusammen aus:

  • SPD: 7 Sitze (54,16 %)

  • CDU: 6 Sitze (45,84 %) 

Altenau ist heute ein heilklimatischer Kurort. Die Stadt wird von alten Bergmannshäusern aus der Zeit, als Altenau freie Bergstadt war, geprägt. Typisch für die Region ist die Verwendung von Holz als Baumaterial. Im Ort befindet sich die relativ kleine Holzkirche St. Nikolai, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Die Häuser sind von alters her gut den harten Wintern angepasst und haben einen für den Harz typischen architektonischen Stil. Ziemlich im Ortszentrum liegt die imposante Schützenklippe, von der man sich eine hervorragende Rundumsicht über den Ort verschaffen kann.

2004 wurde in Altenau der größte Kräuterpark Deutschlands eröffnet. Viele tausend Touristen besuchen jährlich den ganzjährig gepflegten botanischen Garten, der eine Vielzahl an Varietäten zeigt. Weitere Sehenswürdigkeiten erreicht man über Wanderwege zu Fuß. So gelangt man über den Harzer Hexenstieg zum Dammgraben mit dem Dammhaus sowie dem Polsterberger Hubhaus. Des Weiteren führen Wanderwege zum Kellwassertal an der Vorsperre zur Okertalsperre sowie nach Torfhaus in den Nationalpark Harz. Die Heimatstube in Altenau bietet einen Einblick in die Geschichte des Oberharzes. Die dortige Ausstellung widmet sich besonders der Darstellung der Lebensumstände im Oberharz, die stark durch den Bergbau und die von ihm abhängigen Berufszweige – Hüttenwesen, Waldarbeit, Köhlerei und Fuhrwesen – geprägt waren. Ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung stellt das Lebenswerk des Künstlers Karl Reinecke-Altenau dar.

Regelmäßige Veranstaltungen  

  • Walpurgisnacht (jährlich am 30. April)

  • Hubertus-Woche (Mitte September)

  • Fackelwanderungen

  • Altenauer Heimatfest (alle 5 Jahre)

Sport  

In Altenau findet jährlich der Altenauer Nordic Walking Cross statt, eine Veranstaltung für Neulinge und Fortgeschrittene im Nordic Walking-Sport. Teilnehmerwalken dabei Strecken von 4,7 km bis 18,7 km rund um Altenau. Auch außerhalb der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist das Nordic Walking auf diesen Strecken möglich.

Altenau liegt zudem direkt an der Volksbank-Arena Harz, einem 1800 km und 62 Routen umfassenden Streckennetz für Geländetouren mit demMountainbike. Hier finden jährlich die Sportveranstaltungen Harzer Mountainbike Cup, Stevens MTB Cross Country Cup, Stevens MTB Marathon Tag und der Harz Marathon statt.

Altenau ist außerdem Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Harzer Hexenstieg oder in den Nationalpark Harz. Im Winter finden sich in Altenau und Torfhaus zahlreiche Möglichkeiten für alpinen und nordischen Wintersport sowie eine Rodelbahn mit Lift.

Auf dem Gelände des ehemaligen Wellenbades befindet sich seit 2007 die Thermalsole- und Saunalandschaft „Heißer Brocken".

Unternehmen 

Die Altenauer Brauerei Paul Kolberg GmbH & Co. KG hat einen Ausstoß von jährlich 7000 Hektolitern Bier, das in acht Varianten gebraut wird, und 3000 Hektolitern nichtalkoholischen Getränken. Sie ist die einzige im Westharz ansässige Brauerei und nach wie vor im Privatbesitz.

Weiterhin gibt es zahlreiche Unternehmen, die dem Fremdenverkehr zugerechnet werden können, wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Restaurants und der entsprechende Einzelhandel.

Verkehr 

Altenau liegt an der Bundesstraße 498, die von Goslar nach Osterode führt. Über eine etwa 8 km lange und bis zu 9 % steile Landstraße, die „Steile Wand", erhält man in Torfhaus Anschluss an die B 4.

Busse der RBB fahren nach Clausthal-Zellerfeld und Sankt Andreasberg. Zudem ist Altenau Endpunkt einer Buslinie vonBerlin, der so genannten Bex-Buslinie.

Bis 1976 war der Bahnhof Altenau Endpunkt der Innerstetalbahn, deren anderes Streckenende sich in Langelsheim befand. Im Jahr 1977 befuhr ein letzter Zug die Strecke. Aus Kostengründen wurde diese Linie stillgelegt. Die Gleise sind komplett zurückgebaut, die Trasse dient als Radweg und Langlaufloipe.

Persönlichkeiten  

Söhne und Töchter der Stadt  

  • Wilhelm Knop (1817–1891), Agrikulturchemiker und Pflanzenphysiologe

  • Karl Reinecke-Altenau (1885–1943), Künstler und Heimatdichter, Gründer des Oberharzer Heimatbundes (1933)

  • Hartmut Ostermann (* 1951), Unternehmer

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