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Альтентрептов

Альтентрептов (немAltentreptow), город в Германии, в земле Мекленбург — Передняя Померания.

Входит в состав района Деммин. Подчиняется управлению Трептовер Толлензевинкель. Насел. 5771 человек (на 31 декабря 2010 года). Площадь 52,83 км². Официальный код — 13 0 52 003.

Город подразделяется на 8 городских районов.


Altentreptow (bis 1939: Treptow an der Tollense, polnisch Dolenica, polabisch Trzebiatów) ist eine Kleinstadt im Amt Treptower Tollensewinkel im Nordosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Landesteil Vorpommern des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Nach Abzug der germanischen Bevölkerung zur Zeit der Völkerwanderung siedelten sich Slawen an der Tollense an und errichteten dort eine Burg, welche den Übergang bewachte. Sie soll sich westlich des Flusses auf einem natürlichen Hügel befunden haben. Im Zuge der Christianisierung wurde der Tempel abgerissen und eine erste Holzkirche, später die Petrikirche errichtet. Ob der Tempel von einer Wallanlagegeschützt wurde, oder sie sich auf dem Klosterberg nördlich des Ortes befand, ist nicht erwiesen.

Der Name wurde erstmals als Trybethowe (1175), dann Trebutowe (ab 1191), Tributowe (1245) und schließlich ab 1254 als Treptow erwähnt. 1295 hieß es dann Antiquum Treptow oder Olden Treptow und im Siegel von ca. 1300 stand Tribetowa. 

Der Name ist slawischer Herkunft: Treptow leitet sich einer Namensdeutung nach vom slawischen Wort „drowka" ab und bedeutet „Wäldchen, Gehölz". Nach einer anderen Deutung stammte der Ortsname vom altpolabischen Trebotov, abgeleitet vom Personennamen Trebota. Die Wortwurzel Treb hat evtl. die Beutung Opfer oder auch fordern.
Der Ort Treptow an der Rega in Hinterpommern wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in polnisch Trzebiatów umbenannt.

Auf Veranlassung des Bischofs Otto von Bamberg ließen sich die Ratsherren und der Adel von Tribetow 1128 taufen. Noch im selben Jahr wurde der slawische Tempel von den Hügeln entfernt und durch eine hölzerne Kirche ersetzt. Diese ließ Kasimir I. nach seinem Regierungsantritt abreißen und an ihrer Stelle die Petrikirche errichten. 1173 stiftete er ein Kloster, welches aber nur bis 1239 auf dem Klosterberg stand, dann nach Klatzow und schließlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach Verchen verlegt wurde.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aber erst vom 18. Juni 1245, als die Stadt vermutlich offiziell gegründet wurde und man ihr das Stadtrecht verlieh. 1286 wurde auch der Rat der Stadt erstmals erwähnt. 1292 kam der Zusatz „Alt" zu Treptow, um sich von dem neu gegründeten Ort Treptow an der Rega abzugrenzen. Anschließend fielen die Stadt, das Land und die Vogtei an die Stettiner Linie der Greifen. Nach zehn Jahren kam es mit Neubrandenburg zur Aussöhnung, nachdem man mit ihnen seit 1316 eine Fehde hatte.

Im 14. Jahrhundert gab es mehrfache Auseinandersetzungen um Gebiete zwischen Pommern und Brandenburg, wo auch Treptow eine bedeutende Rolle spielte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten 

  • Die sanierte historische Altstadt mit der Kleinen Tollense, dem Markt und den Stadttoren. Bemerkenswert sind dabei auch die Fachwerkhäuser Oberbaustraße 26 (1663 und 1823) und die Alte Schule in der Reitbahn von 1804.

  • Die St.-Peter-Kirche; stattlicher Bau der Backsteingotik aus dem 14. und 15. Jh. 1865 durch Friedrich August Stüler restauriert. Hallenschiff mit vier Joche aus dem 14. Jh. Hallenumgang aus der ersten Hälfte des 15. Jh. Quadratischer Westturm aus dem 14/15. Jh.

    • Schnitzaltar mit 40 Heiligen-Figuren aus der 2. Hälfte des 15. Jh.

    • Fenster mit Glasmalereien von Alexander Teschner und Louis Müller

    • Buchholz-Orgel von 1812, durch Barnim Grüneberg 1865 erweitert

  • Die Spitalkapelle St. Jürgen vor dem Demminer Tor aus dem 15. Jh.

  • Die Stadttore: Brandenburger Tor (um 1450), Demminer Tor (um 1450)

  • Das Fritz-Reuter-Haus (Fritz Reuter lebte und wirkte von 1850 bis 1856 in der Stadt).

  • Der Brunnen auf dem Markt. Dieser Brunnen ist eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art: hatte im Modell die Umleitung des Wassers von einer Ebene hinab in die nächste noch funktioniert, so sorgt beim Original hingegen das Gesetz der Schwerkraft dafür, dass das Wasser in alle Richtungen versprüht wird und man sich dem Brunnen nicht ohne passende Kleidung nähern kann.

  • Das Rathaus von 1869 im neugotischen Stil.

  • Die Auenlandschaft der Tollense.

  • Der geschichtsträchtige Klosterberg mit Einrichtungen für Kultur, Freizeit, Sport und Erholung.

  • Der „Große Stein" am Klosterberg, zeitweise als „Bismarck-Stein" bezeichnet: der größte noch existierende Findling auf dem norddeutschen Festland

  • Ehrenmal auf dem Klosterberg für die Opfer des Faschismus, 1990 abgetragen, die Gedenkplatte seither in der Heimatstube

Persönlichkeiten  

Söhne und Töchter der Stadt  

  • Johann Christoph Droysen (1773–1816), deutscher Feld- und Garnisonsprediger

  • Richard Schröder (1838–1917), deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtshistoriker

  • Albert Grzesinski (1879–1947), preußischer Innenminister von 1926 bis 1930

  • Manfred Schmidt (1929–2005), deutscher Theologe und Politiker (CDU)

  • Ilse Kaschube (* 1953), deutsche Kanusportlerin

  • Barbara Borchardt (* 1956), deutsche Politikerin (Die Linke)

  • Bodo Krumbholz (* 1958), deutscher Politiker (SPD)

  • Olaf Burmeister (* 1960), deutscher Schauspieler

  • Christine Wachtel (* 1965), deutsche Leichtathletin

  • Grit Kalies (* 1968), deutsche Chemikerin und Autorin

Vor Ort wirkten  

Altentreptow  

  • Fritz Reuter (1810–1874), Dichter und Schriftsteller

  • Ernst Flügel (1844–1912), deutscher Komponist

  • Otto Wangemann (1848–1914), deutscher Organist

  • Hartmut Mechtel (* 1949), deutscher Schriftsteller und Journalist

  • Sebastian Zbik (* 1982), deutscher Boxer

Thalberg  

  • Fritz Peters (1819–1897), Landwirt und Fachautor

Literatur:

  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern. Abriss ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 520-523 (Volltext)

  • BIG-Städtebau (Herausgeber): Altentreptow - 10 Jahre Städtebauförderung. Stralsund 2001

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